Forschungsprojekte

Es wurden 23 Einträge gefunden.

Klimaneutrale Stadt

5th Gen HG - 5th Generation Heating Grid Neutal

Im Projekt 5th Gen HG soll für die Burgenländische Gemeinde Neutal ein vollständig auf erneuerbarem Strom und Wärme basierendes Versorgungskonzept für das Gemeindegebiet und das angrenzende Technologie-Areal entwickelt werden. Ein neu zu konzipierendes Wärmenetz der 5. Generation bildet dabei das lokale Verteilungsbackbone von Energie in der Gemeinde. Neben der technischen und energiewirtschaftlichen Konzeptionierung ist die Einbindung lokaler Stakeholder-Anforderungen ein wesentliches Merkmal des Projekts.

Klimaneutrale Stadt

Diverse DH Pöchlarn - Diversifizierungs­strategien einer sektoren­gekoppelten Fern­wärme­versorgung in der Stadt­gemeinde Pöchlarn

Ziel ist es, dass in der Stadt Pöchlarn Diversifizierungs­strategien einer sektoren­gekoppelten Fern­wärme­versorgung unter Berück­sichtigung der städtischen Ziele, der vorhandenen Energie­assets und Energie­quellen er­forscht werden. So soll erforscht werden, wie eine vorgelagerte Energie­zentrale die preis­signal­gesteuerte und netz­dienliche Regelung des Gesamt­systems über verschiedene Assets übernehmen kann.

Klimaneutrale Stadt

Urban Sky – Satellitengestützte Planungs- und Analyseanwendungen für klimaneutrale und resiliente Städte

Im Projekt wird untersucht, wie Satellitendaten Städte und Gemeinden z.B. in der Stadtentwicklung, Energie­raum­planung und Mobilitätswende unterstützen können. Basierend auf Bedarfs- und Potenzialanalysen sowie rechtlichen Rahmen­bedingungen werden Servicekonzepte abgeleitet, die bestehende Daten mit Satelliten­anwendungen integrieren. Die Ergebnisse werden in einer Studie und Space4Cities-Umsetzungs-Roadmap präsentiert.

Klimaneutrale Stadt

SAGE – Skalierbare Agenten für Gebäude­management und Energieeffizienz

Im Projekt SAGE werden skalierbare Multi-Agenten-Architekturen entwickelt, die Gebäude in die Lage versetzen, Betriebsanomalien autonom zu erkennen und dyna­misch auf Umweltveränderungen zu reagieren. Durch die Integration von Multi-Agenten-Architekturen in Kombination mit Large Language Models (LLMs) und der Entwicklung eines Human-in-the-Loop-Ansatzes wird die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine optimiert. Diese Lösungen sollen den Energieverbrauch von Gebäuden signifikant senken und die Benutzerfreundlichkeit steigern.

Klimaneutrale Stadt

CITYGovernance - Anpassungen im Innovationsökosystem im Bereich der regulatorischen Rahmenbedingungen

Ziel der F&E Dienstleistung war, Erkenntnisse über Hemmnisse und Hindernisse der übergeordneten Governance für die Zielerreichung “Klimaneutralität von österreichischen Städten” zu erlangen, zu strukturieren und in einer publizierbaren Studie aufzubereiten. Die Studie konzentriert sich dabei auf die Bereiche Energie, Gebäude und Mobilität und enthält Handlungsempfehlungen zu notwendigen Rahmenbedingungen und Änderungsbedarfen.

Klimaneutrale Stadt

AnergieLeichtGemacht – Entwicklung von multiplizierbaren Umsetzungsmodellen für Geothermie-Anergie­Netze zur Dekarbonisierung im Gebäudebestand

Das Projekt entwickelt standardisierte technische, organisatorische und finanzielle Umsetzungs­modelle für Anergienetze zur nachhaltigen Wärmeversorgung in Städten und Gemeinden. Durch die Identifikation geeigneter Siedlungstypologien, die Analyse von bestehenden Rahmenbedingungen und den Einbezug von Stakeholdern werden skalierbare Lösungen erarbeitet. Ziel ist es, Hürden in der Planung und Umsetzung zu reduzieren und Investitionen in lokale Anergienetze zu erleichtern.

Klimaneutrale Stadt

IntEGrity - Integration und Diffusion von Energiegemeinschaften

IntEGrity hat es zum Ziel, Energiegemeinschaften vollumfänglich zu integrieren, um eine effiziente Diffusion zu forcieren und das Potenzial des positiven Beitrags zu Energiebewusstsein, -effizienz und Klimaneutralität zu nutzen. Um Integration zur Gänze zu ermöglichen, werden im Rahmen des Projektes innovative Weiter­entwicklungen auf drei Ebenen – soziale Ebene, Energiegemeinschafts-Ebene und Service-Ebene - untersucht.

Klimaneutrale Stadt

#EEG++ Digitale Plus-Energiegemeinschaften Optimiert

Das Projekt zielt darauf ab, ein innovatives Energiesystem für Plus-Energieviertel zu entwickeln, indem es erweiterte Photovoltaik-Installationen, IoT-Technologie und Energiegemeinschaften nutzt, um den Eigenverbrauch von erneuerbarer Energie zu maximieren und gleichzeitig wirtschaftliche Effizienz und Nutzerorientierung sicherzustellen.

Klimaneutrale Stadt

RST Reloaded - Flexibilisierung des städtischen Stromversorgungssystem durch Adaption der vorhandenen Rundsteuerung

"RST reloaded" nutzt bestehende Rundsteuertechnik (RST), um flexible Lasten gezielt netzdienlich zu aktivieren und so Kapazitäten für mehr erneuerbare Energie in urbanen Stromnetzen zu schaffen. Ziel ist es, technische Potenziale und Nutzer­akzeptanz gleichermaßen zu untersuchen und in einer Umsetzung zu validieren. Der Ansatz ist skalierbar, gesetzesnah und auf andere Stadtwerke übertragbar.

Klimaneutrale Stadt

GeoHub - Nachhaltiges Wärmemanagement von oberflächennaher Geothermie im urbanen Umfeld

Innovationsschritte für eine integrale Betrachtung von Geothermieprojekten, von der Planung bis zum Betrieb, um zukünftige Geothermieprojekte klimaneutral, ressourcenschonender und ökonomisch konkurrenzfähig zu machen.

Klimaneutrale Stadt

CoSpatial Heat - Gemeinsame räumliche Koordinierung der Wärmeversorgung in Gleisdorf

CoSpatial Heat entwickelt eine integrierte, geodatenbasierte Wärme‑ und Gas­versorgungs­planung für die Region Gleisdorf. Durch die kombinierte Betrachtung von Raumwärme, Prozesswärme und Gasinfrastruktur werden zukünftige Versorgungs-, Erweiterungs‑ und Stilllegungsgebiete identifiziert. Die systemische Zusammenführung von GIS‑Analysen, Verbrauchsdaten, Energieaudits und Stakeholderwissen generiert belastbare Entscheidungsgrundlagen für Gemeinden, Industrie und Netzbetreiber.

Klimaneutrale Stadt

DEKARBOdezentral - Kostengünstige Umsetzung dezentraler Dekarbonisierung in Wohngebäuden

Das Projekt sondiert kostengünstige, dezentrale Wärmepumpen-Lösungen als Alternative zur Gasetagen-Kombitherme in Bestandswohnungen. Durch Nutzung vorhandener Infrastrukturen wie Kaminschächte wird eine minimalinvasive Dekarbonisierung ohne umfassende Gebäudesanierung ermöglicht.

Klimaneutrale Stadt

ReNew Lindenplatz - Auflösung zentraler Zielkonflikte für die klimafitte Transformation des Lindenplatz-Quartiers in Kapfenberg

Das Sondierungsprojekt ReNew Lindenplatz entwickelt am Beispiel des historischen Altstadt­quartiers rund um Lindenplatz und Hauptplatz in Kapfenberg einen übertragbaren Planungs­ansatz für klimaneutrale und klimaresiliente Klein- und Mittelstädte. Durch interdisziplinäre Analysen, partizipative Prozesse und szenariobasierte Variantenentwicklung wird ein integriertes Transformations­konzept für das Quartier erarbeitet. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für ein nachfolgendes Demonstrations­projekt und liefern übertragbare Lösungs­ansätze für andere österreichische Pionier­kleinstädte.

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Fit4Heat_Rust - Zukunftsfittes Wärmenetz Rust

Entwicklung eines innovativen, sektorgekoppelten Wärmenetzkonzepts für die Stadt Rust, das erneuerbare Wärmequellen und Kältebereitstellung flexibel integriert sowie Drittzugänge nach RED II ermöglicht.

Klimaneutrale Stadt

Mind the gap - Entwicklung eines Richtbohr­verfahrens für oberflächennahe Geothermie

Das Projekt entwickelt ein miniaturisiertes Richtbohrverfahren, das die geo­thermische Erschließung unter bestehenden Gebäuden ermöglicht und damit eine zentrale Lücke im urbanen Altbaubestand schließt. Durch die Bohrung von befahrbaren Randbereichen aus und die vollständige Lage der Sonden auf Eigengrund werden Genehmigungsverfahren vereinfacht und Eingriffe in den öffentlichen Raum reduziert. Die Sondierung klärt technische, regulatorische und wirtschaftliche Machbarkeit und schafft die Basis für die Entwicklung eines Prototyp.

Klimaneutrale Stadt

DUO-TES - Doppelnutzung von Unterirdischen oder Oberirdischen Sprinklerbecken als Thermische Energie Speicher

Sondierungsprojekt zur Doppelnutzung von Sprinkler- und Löschwasserbecken als thermische Energiespeicher und Integration in gebäudeinterne Heiz- und Kühl­prozesse sowie in Fernwärme- und Kältenetze. Die Doppelnutzung dieser Infrastruktur verspricht ein hohes Dekarbonisierungs- und Kosten­reduktions­potential durch energetische Einsparungen und die Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien bei steigender Systemresilienz.

Klimaneutrale Stadt

FW-Netz Traiskirchen - Machbarkeitsstudie zur Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes in Traiskirchen durch Nutzung der Kläranlage als Wärmequelle

Das Sondierungsprojekt prüft die technische, wirtschaftliche und ökologische Machbarkeit einer gemeindeweiten Dekarbonisierung des Fernwärmenetzes in Traiskirchen. Im Fokus stehen die Zusammen­führung der bestehenden Teilnetze sowie die Nutzung von Abwasserwärme aus der Kläranlage mittels Großwärme­pumpe. Die Ergebnisse werden eine strategische Entscheidungs­grundlage bilden und sollen als Vorbild für andere Klein- und Mittelstädte dienen.

Klimaneutrale Stadt

Wood.TAB - Erforschung thermisch aktivierbarer Holzbauteile mit integrierten Phasen­wechsel­materialien zum Heizen und Kühlen

Wood.TAB entwickelt thermisch aktivierbare Holzbauteile mit biogenen Phasen­wechsel­materialien zur effizienten Wärme- und Kältespeicherung. Die Technologie nutzt die Gebäude­masse als thermischen Speicher, reduziert Lastspitzen und verbessert den Raumkomfort.

Klimaneutrale Stadt

MARGRET Bioshade - Bauphysikalische Quanti­fizierung der Beschattungs- und Kühlleistung durch Gebäudebegrünung

Das Projekt MARGRET Bioshade untersucht die Wirkung von Gebäudebegrünungen auf Energieeffizienz, Klimaanpassung und Gebäudebewertung. Im Fokus stehen die Quantifizierung der Verschattungsleistung von Vertikalbegrünungen, die Analyse von Wasserhaushalt und Verdunstungskühlung verschiedener Begrünungssysteme sowie die Entwicklung standardisierter Kennwerte für Planung, Simulation und Richtlinien.

Klimaneutrale Stadt

Wärmezukunft Steyr - Innovative Modelle für eine klimaneutrale Wärmeversorgung in Steyr

Das Projekt verfolgt das Ziel, Grundlagen für eine klimaneutrale, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragfähige Wärme- und Kälteversorgung zu schaffen. Es kombiniert technologische Analyse mit Governance-Fragen und der Entwicklung von Betriebsmodellen für innovative Versorgungsoptionen. Ein besonderes Augenmerk gilt Anergienetzen, die trotz hoher Anfangsinvestitionen großes Potenzial zur gleichzeitigen Wärme- und Kälteversorgung bieten.