C-Hub - Circular Knowledge Hub

Der Circular Knowledge Hub fungiert als zentrale Wissensdrehscheibe, bündelt bestehende Expertise, übersetzt komplexe regulatorische Entwicklungen in anwendbare Handlungsoptionen und vernetzt Akteur:innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Durch strukturierte Dialogformate, qualitätsgesicherte Wissensmodule und sektorenübergreifende Kooperation stärkt er die Umsetzung zirkulärer Prinzipien in Praxis und Politik. Ziel ist ein systemischer Wandel zu einer ressourcenschonenden, klimaneutralen und resilienten Bauwirtschaft.

Kurzbeschreibung

Ausgangssituation/Motivation

Klimakrise, Ressourcenverknappung und der Verlust biologischer Vielfalt zeigen unmissverständlich die Notwendigkeit einer Transformation auch im Bausektor auf, um Rohstoffverbrauch, CO₂-Emissionen, Abfallmengen und Flächenversiegelung zu senken. Die Bauwende ist unausweichlich – Zirkularität ein Schlüsselprinzip, um sie nachhaltig zu gestalten. Doch bislang fehlt es an strukturellen Voraussetzungen, klaren Anreizen und systemischem Wissenstransfer. Genau hier setzt der Circular Knowledge Hub an.

Inhalte und Zielsetzungen

Der Circular Knowledge Hub versteht sich als zentrale Wissensdrehscheibe für zirkuläres Bauen. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu bündeln, praxistauglich aufzubereiten und über Sektorgrenzen hinweg zielgruppengerecht verfügbar zu machen. Der Hub übersetzt komplexe europäische regulatorische Entwicklungen – etwa EPBD, EED, ESPR, CSRD oder CSDDD – im Kontext nationaler Umsetzungen in anwendbare Handlungsoptionen.

Als Bindeglied zwischen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Planung, Forschung und Zivilgesellschaft wird er zum Ort des fachlichen Austauschs und der Qualifizierung. Ziel ist es, die Umsetzung zirkulärer Prinzipien zu stärken und einen umfassenden, systemischen Wandel hin zu regenerativem, lebenszyklusorientiertem Bauen anzustoßen.

Methodische Vorgehensweise

Im Zentrum steht die strukturierte Vernetzung relevanter Akteur:innen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. In Dialogformaten, Workshops und Fachgruppen werden Hindernisse und Chancen identifiziert, Pioniere sichtbar gemacht, Strategien erprobt und weiterentwickelt. Der Hub fördert Austausch, Kompetenzaufbau und sektorenübergreifende Kooperation.

Er arbeitet nutzerorientiert, interdisziplinär und iterativ: Inhalte werden zielgruppenspezifisch aufbereitet – ob für Politik, Verwaltung, Planung, Industrie, Wissenschaft, Bildung oder Zivilgesellschaft. Good Practices und Wissensmodule werden gesammelt, qualitätsgesichert aufbereitet und bereitgestellt.

Begleitet wird das Vorhaben von einem interdisziplinären Projektteam mit Erfahrung in Forschung, Praxis, Bildung und politischen Prozessen. Ein Sounding Board mit relevanten Institutionen sichert Qualität, Anschlussfähigkeit und Wirkung.

Erwartete Ergebnisse

Der Hub wirkt auf mehreren Ebenen: 

  • ökologisch durch Ressourcenschonung und CO₂-Minderung,
  • sozial durch Partizipation, Qualifizierung und Fachkräftesicherung,
  • ökonomisch durch regionale Wertschöpfung.

Als zentrale Anlaufstelle für zirkuläres Bauen schafft der Circular Knowledge Hub Orientierung, beschleunigt Lernen und Umsetzung und trägt so zu einer regenerativen, resilienten und klimaneutralen Bauwirtschaft bei.

Projektbeteiligte

Projektleitung

IBR&I Institute of Building Research and Innovation ZT GmbH

Projekt- bzw. Kooperationspartner:innen

  • Technische Universität Wien - Institut für Werkstofftechnologie, Bauphysik und Bauökologie
  • UIV Urban Innovation Vienna GmbH - Klima- und Innovationsagentur Wien

Kontaktadresse

BR&I Institute of Building Research and Innovation ZT GmbH
Wipplingerstraße 23/3
A-1010 Wien
Tel.: +43 (1) 581 1319 811
E-Mail: office@ibri.at
Web: www.building-research.at